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	<title>J. HOTOP TOKYO VOLUNTEER BLOG &#187; Bericht</title>
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	<description>Ein weiterer Freiwilligen Blogs Blog</description>
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		<title>Nach genau 2 Monaten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 04:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser, nun sind wieder 2 Monate vergangen. Ich bin in diesem Monat nun zum 3. Mal umgezogen, d.h. in 10 Monaten 3 Mal. Aber ich habe ja nicht viel zu schleppen.Ging alles prima mit dem Rad. (Na gut, ich musste 3-4 Mal hin und her fahren, aber das hält fit.) In meiner neuen Bleibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>nun sind wieder 2 Monate vergangen. Ich bin in diesem Monat nun zum 3. Mal umgezogen, d.h. in 10 Monaten 3 Mal. Aber ich habe ja nicht viel zu schleppen.Ging alles prima mit dem Rad. (Na gut, ich musste 3-4 Mal hin und her fahren, aber das hält fit.)</p>
<p>In meiner neuen Bleibe habe ich noch kein Internet. Ich habe es bereits angemeldet und ich hoffe, dass ich im nächsten Monat Internetzugang habe. Im Moment schreibe ich gerade von der Kindertagesstätte aus.</p>
<p>In diesem Monat ging es wieder einmal nach Fukushima, ins Kindercamp. Es ist nun fast fertig und Nächste Woche wird dort zum ersten mal mit Kindern gecampt. Ich werde allerdings nicht dabei sein.</p>
<p>Inzwischen ist es hier Sommer geworden und die Temperaturen steigen bis etwa 40 Grad. Heute ich es ausnahmsweise mal kühl, da Regen (etwa 30 Grad?).</p>
<p>Wenn ich zurückblicke habe ich mich in den letzten 10 Monaten ziemlich geändert. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel über mich selbst nachgedacht. Und vergesse die Deutsche Sprache. Ich habe mich vor 2 Wochen mit einem Halb-Japaner auf Deutsch unterhalten: Mir fehlten oft die Worte und bevor mir das Deutsche Wort einfiel fiel mir das japanische Wort ein. Ich ertappe mich auch dabei, wie ich japanische Redewendungen versuche ins deutsche zu übersetzen. Gefährlich, gefährlich&#8230;</p>
<p>Entschuldigt mich. Ich muss diesen Eintrag leider schon wieder beenden, da meine Pause nun vorbei ist. Ich wünsche allen einen angenehmen Sommer!!</p>
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		<title>Nach fast 2 Monaten</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 09:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser, nein, meine Bude ist nicht wieder abgefackelt! haha Tut mir Leid, dass ich die ganze Zeit nichts geschrieben habe. Das hat 2 Gründe: Als das Pnex-Netzwerk automatisch eingerichtet wurde konnte ich mich nicht mehr in WordPress einloggen. Ich musste meine Trägerorganisation kontaktieren, damit sie das für mich wieder abändern. Danke vielmals, Heiner! 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>nein, meine Bude ist nicht wieder abgefackelt! haha</p>
<p>Tut mir Leid, dass ich die ganze Zeit nichts geschrieben habe. Das hat 2 Gründe: Als das Pnex-Netzwerk automatisch eingerichtet wurde konnte ich mich nicht mehr in WordPress einloggen. Ich musste meine Trägerorganisation kontaktieren, damit sie das für mich wieder abändern. Danke vielmals, Heiner!</p>
<p>2. Grund: Ich habe sehr viele Dinge zu tun. Ich weiß, dass kann jeder sagen, aber ich merke es derzeit an meinen Schlafzeiten. Ständig gehe ich werktags 12 Uhr, 1 Uhr zu Bett und trotzdem wollte ich ja noch dies und das heute fertig bekommen. Es ist einfach zu wenig Zeit da.</p>
<p>Mir geht es soweit gut. Eigentlich stimmungsmäßig bestens! Wie es köperlich aussieht, keine Ahnung. Ich gehe im nächsten Monat zum Arzt und lasse einen rumdum Check machen. Ich habe mich bisher immer sehr bemüht gesund zu essen, aber da ich zur Zeit wenig Zeit habe kommt das Essen zubereiten auch kürzer&#8230; Trotzdem esse ich möglichst viel Gemüse und Gesundes. Ich bin sowieso nicht der Typ, der eine ganze Tafel Schokolade aufessen kann. Ich komme mit einer Tafel Schokolade sicherlich 1 Monat aus.</p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100526_215502.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-100" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100526_215502-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Arbeit in der Kinderstagesstätte läuft wie gewohnt bestens.</p>
<p>Ich war Ende des letzten Monats zum 2. Mal in Fukushima-Ken, einem Ort nördlich von Tokyo (etwa 3 Stunden mit dem Auto?). Die Kindertagesstätte baut dort eine Art Themenpark für Kinder. Diesmal war ich dort 1 Woche lang. Es war sehr schön, ein sehr gutes Training, aber auch sehr hart. 1 Woche kein Internet, 1 Woche kein Handy-Empfang, 1 Woche kein Conbini (24h Supermarkt) und eine halbe Woche lang keine einzige weibl. Person sehen! haha Der Themenpark liegt mehr oder weniger tief in den Bergen, wo kein Mensch wohnt. Pro Stunde fährt aller höchstens 1 Auto vorbei. Wir können aber froh sein, dass wir fließend Wasser und Strom dort haben. Es einfach genau das Gegenteil von Tokyo und für einen Menschen wie mich verdammt hart. Die ersten 3 Tage waren wir zu dritt: Der Direktor der Kindertagesstättengruppe, ein ehemaliger Mitarbeiter und ich. Am 4. Tag kamen noch 7 weitere zur Hilfe.</p>
<p>Hier einige Photos, die ich mit meinem Handy gemacht habe.</p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100429_170059☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-101" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100429_170059☆編集rsz-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100429_171740☆編集.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-102" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100429_171740☆編集-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145110☆編集.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-103" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145110☆編集-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145142☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-104" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145142☆編集rsz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145259☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-105" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145259☆編集rsz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145337☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-106" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145337☆編集rsz-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145405☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-107" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_145405☆編集rsz-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_171502☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-108" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_171502☆編集rsz-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_171833☆編集rsz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-109" src="http://japan.ausland.org/files/2010/05/100430_171833☆編集rsz-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Zurück nach Tokyo.</p>
<p>Zur Zeit ist es ganz angenehmes Wetter.  Manchmal etwas verregnet, aber es ist wirklich kein stürmischer Regen wie damals in Osnabrück. Es sind um die 20 Grad und so langsam kann man den Sommer schon riechen.</p>
<p>Montag geht&#8217;s wieder los. Das wäre dann der letzte Tag im Mai! Oh mein Gott, wie schnell doch die Zeit vergeht&#8230;</p>
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		<title>Umkrempeln</title>
		<link>http://japan.ausland.org/2010/04/01/umkrempeln/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der 1. April, für Japan ein besonderer Tag. Ab heute fängt in gewisser Weise das neue Jahr an. Ab dem 1. April werden Kinder eingeschult, Firmen neu arrangiert und neue Dinge vorbereitet. So auch in der Kindertagesstätte. Die Gruppen wechseln die Räume, da die 1-Jährigen beispielsweise ab heute die 2-Jährigen sind. Gestern wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 1. April, für Japan ein besonderer Tag. Ab heute fängt in gewisser Weise das neue Jahr an. Ab dem 1. April werden Kinder eingeschult, Firmen neu arrangiert und neue Dinge vorbereitet.</p>
<p>So auch in der Kindertagesstätte. Die Gruppen wechseln die Räume, da die 1-Jährigen beispielsweise ab heute die 2-Jährigen sind. Gestern wurden die ältesten, die 5-Jährigen, endgültig entlassen und heute eingeschult. Neu dazu gekommen sind 10 putzige 0-Jährige. Für sie ist es wohl das erste Mal in ihrem Leben, dass sie ohne Mutter oder Vater auskommen müssen. Dementsprechend ist es sehr laut. Die Betreuerin sagte, dass es jedes Jahr das gleiche ist und sich nach etwa 1-2 Wochen etwas beruhigt. Dann haben sich die Kinder an die Umgebung etwas gewöhnt.</p>
<p>Auch im Büro laufen die Erneuerungarbeiten auf Hochtouren. Dokumente, Listen, Akten müssen umgeschrieben, erneuert und neu arrangiert werden. Das ist ein Haufen, aber da kann ich zum Glück helfen. Der Co-Direktor ist für diese Arbeiten zuständig.</p>
<p>Teilweise wurden die Möbel etwa verschoben, neue Behälter aus Pappe gebastelt, Blumen neu eingepflanzt, das schwarze Brett am Eingang aktualisiert. Seit heute haben wir auch 3 neue Mitarbeiter. Eine Bürokraft, eine Küchenhilfe und einen neuen Erzieher. Einige der Mitarbeiter haben einen neuen Aufgabenbereich zugeteilt bekommen. Der Mitarbeiter, der im &#8220;letzten Jahr&#8221; (also vom 1.4.2009 ~ 31.3.2010) für die temporäre Betreuung im ersten Stockwerk zuständig war ist nun in der 2. Etage und kümmert sich als &#8220;freier Helfer&#8221; um meist kleinere Angelegenheiten. Hilft anderen Betreuerinnen, bereitet das Geschirr für das Mittagessen vor, bewahrt die Ordnung in den Spielecken etc.</p>
<p>Die Putzfrau, die nachmittags täglich ab 2 Uhr für Sauberkeit in der Tagesstätte sorgt hat neuerdings jeden Montag und Donnerstag frei. &#8220;Letztes Jahr&#8221; war es noch &#8220;nur Montag&#8221;. D.h. montags und donnerstags nachmittags springe ich an ihrer Stelle ein.</p>
<p>Für mich hat sich sonst nichts verändert.</p>
<p>Japaner, die das amerikanische April Fool kennen, bzw. den deutschen Aprilscherz verbreiten heute Lügen in ihren Blogs und Online-Tagebüchern. <em>&#8220;Matsumoto Hitoshi (bekannter Komiker) hat seinen Rücktritt aus dem Showgeschäft angekündigt!&#8221;</em></p>
<p>Morgen habe ich frei. Morgen werde ich mir bei sonnigen 25 Grad ein Eis gönnen und das neue Album von Gorillaz kaufen, dass in Japan schon 1 Monat vorher auf dem Markt erschien.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Schön wär&#8217;s.</p>
<p>P.S Ich merke wie sich mein deutsch verschlechtert. Mein Wortschatz schrumpft und ich kann nur noch einfach strukturierte Sätze bilden. Das ist jetzt kein Aprilscherz. Ich sollte mich mal wieder mit einem Deutschen treffen und mich auf deutsch unterhalten. Gefährlich, gefährlich&#8230;</p>
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		<title>Sotsu-En-Shiki</title>
		<link>http://japan.ausland.org/2010/03/15/sotsu-en-shiki/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es bedeutet soviel wie &#8220;Feier zum Austritt aus der Kindertagesstätte&#8221;. Es geht hier bei um die Gruppe der &#8220;ältesten&#8221; Kinder, die 5-Jährigen, die im nächsten Monat eingeschult werden. Die Feier war am vergangenen Samstag. Ich habe natürlich intensiv bei den Vorbereitungsarbeiten geholfen. Die ganze Sache wurde wochenlang vorher schon vorbereitet: Poster, Plakate, Urkunden, gebundenes Erinnerungsbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es bedeutet soviel wie &#8220;Feier zum Austritt aus der Kindertagesstätte&#8221;. Es geht hier bei um die Gruppe der &#8220;ältesten&#8221; Kinder, die 5-Jährigen, die im nächsten Monat eingeschult werden.</p>
<p>Die Feier war am vergangenen Samstag. Ich habe natürlich intensiv bei den Vorbereitungsarbeiten geholfen. Die ganze Sache wurde wochenlang vorher schon vorbereitet: Poster, Plakate, Urkunden, gebundenes Erinnerungsbuch etc. Aber auch die baldigen Schüler haben sich Wochen vorher bereits vorbereitet: Gesanglich, modisch (alle korrekt in Anzug), sowie &#8220;japanisch-gesellschaftlich&#8221;. Damit meine ich, wie man sich bei einer solchen Feier zu verhalten hat.<br />
<a href="http://japan.ausland.org/files/2010/03/100313_112244.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-91" src="http://japan.zivis.de/files/2010/03/100313_112244-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
Die ganze Sache begann um etwa 9:45 Uhr mit einer Slide-Show. Anschließend wurde jedes einzelne Kind plus Eltern vorgestellt. Jedes mal hat ein Elternteil (tw. auch beide) eine kurze Rede gehalten. Die ganze Geschichte dauerte sicherlich über eine Stunde, dennoch blieben die Kinder ruhig auf ihren Stühlen sitzen.</p>
<p>Danach hielten die Leiterin der Kindertagesstätte und der Leiter der Kindertagesstättengruppe eine Rede. Was anschließend kam hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Die Kinder haben ohne jegliche Hilfe Lieder gesungen, gesagt was sie mal werden möchten, gesagt auf welche Grundschule sie gehen werden und auch etwas geschauspielert, wie es damals bei dem Theaterstück gemacht hatten. Kein Kind viel aus dem Rahmen.</p>
<p>Doch das war nicht alles. Am Ende erhielten die Kinder ihr Zeugnis. Das lief folgendermaßen ab: Der Name des Kindes wurde aufgerufen, das Kind antwortete mit &#8220;Hai! (Ja!)&#8221;, stand auf ging mit geradem Rücken zur Leiterin, verbeugte sich, hörte sich das individuelle Kommentar der Leiterin an und nahm am Ende das Zeugnis wieder verbeugend an.<br />
<a href="http://japan.ausland.org/files/2010/03/100313_104358.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-92" src="http://japan.zivis.de/files/2010/03/100313_104358-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
Ich habe auch ein Video davon mit meinem Handy gefilmt, allerdings kann ich es leider hier nicht uploaden. Schade.</p>
<p>Am Ende wurden alle Kinder und deren Eltern noch einmal beglückwünscht und dann ging es zum Festmal nach japanischer Art.<br />
<a href="http://japan.ausland.org/files/2010/03/100313_120853.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-93" src="http://japan.zivis.de/files/2010/03/100313_120853-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
Um etwa 13:30 Uhr war die Feier vorbei und alle gingen nach Hause. Für und Mitarbeiter hieß es dann natürlich aufräumen.</p>
<p>Ich hätte niemals gedacht, dass für die Entlassung der Kinder aus einer Kindertagesstätte so ein unglaublicher Aufwand betrieben wird.</p>
<p>In den nächsten Wochen wird es viel zu tun geben. Der Co-Leiter der Kindertagesstätte ist für alles finanzielle zuständig und jedes Jahr wenn es Frühling wird muss er alle Akten und Papiere erneuern und aktualisieren. Ich werde ihm dabei helfen, er hatte mich heute drum gebeten. Ab dem 18. März geht es los.</p>
<p>Zur Zeit ist recht gutes Wetter. Regen wird immer seltener und die Temperaturen sind tagsüber zwischen 14 und 20 Grad.</p>
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		<title>Mittagessen</title>
		<link>http://japan.ausland.org/2010/02/16/mittagessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 12:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühstücken und Abendessen tue ich immer zu Hause. Morgens esse ich meistens japanisch, d.h. Miso-Suppe, Nattou, etwas Fertig-Fisch und dazu Reis natürlich. Wenn es schnell gehen soll oder ich einfach keine Lust habe all die kleinen Tellerchen vorzubereiten mache ich es wie damals in Deutschland: Eine Banane (in kleine Stücke geschnitten) plus 3 Müsli-Sorten, am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühstücken und Abendessen tue ich immer zu Hause. Morgens esse ich meistens japanisch, d.h. Miso-Suppe, Nattou, etwas Fertig-Fisch und dazu Reis natürlich. Wenn es schnell gehen soll oder ich einfach keine Lust habe all die kleinen Tellerchen vorzubereiten mache ich es wie damals in Deutschland: Eine Banane (in kleine Stücke geschnitten) plus 3 Müsli-Sorten, am Ende Milch drüber, fertig!</p>
<p>Beim Abendessen gebe ich mir etwas mehr Mühe. Da probiere ich auch gerne mal aus. Ich nenne es absichtlich nicht kochen, da ich es nicht kann und da es mehr ein Mischen von verschiedenen Zutaten ist, die zufällig günstig im Supermarkt waren und miteinander harmonieren könnten. Heute habe ich aber nicht experimentiert: Ein klassischer Curry-Gulasch nach japanischer Art.</p>
<p>Mein Mittagessen esse ich allerdings (werktags) in der Kindertagesstätte. Ich bezahle dafür monatlich einen geringen Betrag, aber es lohnt sich zu 100%! Es ist super lecker und oft ziemlich aufwendig. Das Mittagessen ist dort nicht einfach Proviant in der Mitte des Tages um den Magen zu füllen. Es ist auch ein wichtiger Teil des Programms, hinsichtlich der Erziehung der Kinder.</p>
<p>Wenn es etwas besonderes aus einem bestimmten Gebiet Japans gibt, bspw. eine Suppe mit speziellen Zutaten, die man normalerweise nicht so zu sehen bekommt, dann wird vor dem Essen eine Landkarte gezeigt und erklärt woher die Zutat kommt, wie sie entsteht und wie man sie einsetzt. Das Essen schmeckt einfach viel besser, wenn man genau weiß was man gerade isst, meiner Meinung nach.</p>
<p>Das ganze Mittagessen, ist übrigens stets im Buffet-Format. Es gibt jedes mal 2-4 Teller, je nach dem was es an dem Tag gibt. (Nebeninfo: Eine Besonderheit der japanischen Küche ist dass es stets auf mehreren Tellern verteilt serviert wird.)</p>
<p>Die 3-Jährigen lernen gerade sich das Essen selber aufzutun. Die 4-5 Jährigen können das alles schon. Die unter 3-Jährigen essen getrennt in einem anderen Raum. Vor jedem Essen hohlt sich jeder sein Geschirr, sein Besteck und seine Serviette selber ab. Jedes Kind stellt sich beim Essen-Auftun an. Während des Essens darf sich natürlich unterhalten werden und Nachschlag genommen werden, aber die gegebene Zeit sollte eingehalten werden.</p>
<p>Es kommt oft vor, dass die Kinder sich versehentlich zuviel auftun und nicht mehr können. In solchen Fällen, kommt eigentlich täglich bei 1-3 Kindern vor, wird pedagogisch korrekter Beistand geleistet. Da merke ich immer, dass ich in der Hinsicht nicht speziell ausgebildet bin. Die Betreuerinnen und Betreuer sind unglaublich Schlagfertig und bringen es den Kindern unglaublich gut bei. Ich könnte das wie gesagt spontan nicht so gut hinbekommen. Sie versuchen die Kinder mit Worttricks und Argumenten zu überzeugen und in etwa 70% der Fälle isst das Kind sogar komplett auf, ohne dass es dannach gedemütigt ist oder das dem Kind schlecht wird.</p>
<p>Am Ende bringt jeder sein Geschirr an die Theke, wo Teller, Tassen und Besteck geordnet zurückgegeben werden. Überdies, wischt jedes Kind selber einmal mit dem Lappen über seinen Tischplatz und schmeißt anschließend seine Serviette in den Papierkorb. Dannach geht es zum Zähne putzen in das Nebenzimmer.</p>
<p>Meine Aufgabe ist es dann immer mit einem weiteren Betreuer zusammen den Esssaal zu säubern, d.h. Tische wischen, Boden fegen und Boden wischen.</p>
<p>Heute gab es in einer Ingwer-Soße gegarte Fleischstückchen, dazu eine Miso-Suppe mit bestimmt mehr als 10 verschiedenen Zutaten, dazu noch ein Kartoffelsalat, dazu noch Cabbage (eine Art Kohl) und was natürlich nicht fehlen darf ist Reis. Es ist aber nicht immer japanisch. Aufläufe, Pasta, Brot, europäische Suppen etc. werden auch des Öfteren zubereitet.</p>
<p>Es wird im Übrigen auch immer drauf geachtet, dass das Essen ausgewogen ist und dass das Kind beim Auftun auch an die Ausgewogenheit denkt. Bspw. wird den Kindern immer gesagt, dass sie zu jedem Fisch- oder Fleischhappen auch einen Happen vom Salat auftuen sollen. Genug zu Trinken (Tee, Zimmertemperatur) ist dabei natürlich auch nicht außer Acht zu lassen.</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p>P.S Hat zwar nichts mit dem Eintrag zu tun, aber das Spam-Bombardement hier bei WordPress ist die Hölle. Ich bekomme jeden Tag mindestens 3 Spam-Kommentare. Meist irgendetwas mit insurance oder Asian girls. Insurance erinnert mich an den Brand, den ich vor einigen Einträgen erwähnt hatte. Asian girls-Spams bekomme ich anscheinend, weil dieser Blog nun einmal von meinem Aufentahlt in Japan handelt. Schrecklich. Vielleicht bekomme ich nach diesem Eintrag ja Spams mit Kochrezepten!</p>
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		<title>Sicherheitskarte</title>
		<link>http://japan.ausland.org/2010/02/09/sicherheitskarte/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch wenige Tage, dann ist genau ein Virtel meiner Zeit als Zivildienstersatzleistender in einer japanischen Kindertagesstätte vorüber.Es macht natürlich immer noch genauso Spaß wie am ersten Tag, ich lerne ständig Neues kennen und es gibt immer etwas zu tun. Ich hatte vor einigen Einträgen, bzw. in mehreren vorherigen Einträgen erwähnt, dass ich an einer Sicherheitskarte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch wenige Tage, dann ist genau ein Virtel meiner Zeit als Zivildienstersatzleistender in einer japanischen Kindertagesstätte vorüber.Es macht natürlich immer noch genauso Spaß wie am ersten Tag, ich lerne ständig Neues kennen und es gibt immer etwas zu tun.</p>
<p>Ich hatte vor einigen Einträgen, bzw. in mehreren vorherigen Einträgen erwähnt, dass ich an einer Sicherheitskarte arbeite. Die ist nun zu 100% fertig gestellt. Es gibt 2 Versionen: Eine Grobe und eine Detaillierte. Die Grobe bekommt jede Aufseherin / jeder Aufseher, während die Detaillierte griffbereit im Büro vorzufinden ist.</p>
<p>Die grobe Version beinhaltet Routen zu Parks, Kinderspielplätzen und ähnlichen Orten. Zudem noch eine Karte auf der Krankenhäuser, Kliniken, öffentliche Toiletten, öffentliche Trink- sowie Telefonanlagen, im Krisenfall zugängliche Brunnen, weitere Kindertagesstätten sowie Kindergärten, Tankstellen und Polizeistationen gekennzeichnet sind. Das alles zu makieren und vorher zu recherchieren hat ziemlich Zeit und Aufwand gekostet.</p>
<p>Doch das war wie gesagt nur die grobe Version&#8230;</p>
<p>Die detaillierte Karte beinhaltet Photos aller o.g. Vermerke, bis auf die der Brunnen, da diese wirklich nur im Krisenfall zugänglich sind. Das ist natürlich noch nicht alles. Bei allen Krankenhäusern und Kliniken steht bei um was für Kliniken es sich handelt, bzw. was diese behandeln (innere Medizin, Kinderarzt, Augenarzt etc.).</p>
<p>Diese Sicherheitskarten sind wichtig für den Ernstfall. Wenn es Japan richtig bebt, dann muss man auf alles gefasst sein. Bspw. wurden Tankstellen vermerkt, damit man an Gas und Öl zum heizen kommt. Alle Telefonanlagen, falls das Mobilfunknetz überlastet ist, bzw. überhaupt noch funktioniert.</p>
<p>Der Co-Direktor der Kindertagesstätte hat die Karte bei einer Konferenz (auf der ich natürlich nicht dabei war) vor vielen Direktoren und Co-Direktoren weiterer Kindertagesstätten gezeigt und viele waren sehr angetan von dem Endprodukt. Im Juni dieses Jahres werde ich somit eine weitere Sicherheitskarte im ähnlichen Stil für eine andere Kindertagesstätte anfertigen.</p>
<p>Ich freue mich schon darauf, denn die Arbeit hat sehr Spaß gemacht und ich habe vieles dabei gelernt: Vieles in Sachen Krisenmanagement, den Umgang mit der Software und vor allem &#8220;den Ernst der Lage&#8221;. Forscher sind überzeugt, dass in absehbarer Zeit ein großes Beben das Gebiet Kanto (das Tokyo mit einschließt) erschüttern wird. Wenn es dann soweit ist, wäre es bereits zu spät sich dann um die Sicherheit zu kümmern. Die Sicherheit muss einfach von vornherein gegeben sein, vor allem wenn es um das Leben der Kinder geht. Ich denke die Kindertagesstätte in der ich tätig bin geht sehr vorbildlich mit dem Thema Krisenmanagement um.</p>
<p>Heute war unglaublich angenehmes Wetter. Fast 20 Grad! Es tut so gut den warmen Wind durch meine inzwischen 1,5 cm langen Haare wehen zu lassen. Ich lasse zur Zeit meine Haaren etwas wachsen, nach bestimmt 3 Jahren 3 Millimeter Kurzhaarschnitt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-85" src="http://japan.ausland.org/files/2010/02/100209_163636.jpg" alt="100209_163636" width="230" height="306" /></p>
<p>Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche und bedanke mich noch einmal recht herzlich für&#8217;s Lesen!</p>
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		<title>Rührendes Schauspiel</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Brand habe ich mich inzwischen abgefunden. Die Ursache scheint immer noch unbekannt zu sein. Aber darüber wollte ich ja diesmal ja gar nicht berichten… Heute morgen traten alle Kinder (0 bis 5 Jahre alt) der Tagesstätte, jeweils in ihren Gruppen vor versammeltem Publikum auf! Insgesamt lief das ganze Programm etwa eine Stunde. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Brand habe ich mich inzwischen abgefunden. Die Ursache scheint immer noch unbekannt zu sein. Aber darüber wollte ich ja diesmal ja gar nicht berichten…</p>
<p>Heute morgen traten alle Kinder (0 bis 5 Jahre alt) der Tagesstätte, jeweils in ihren Gruppen vor versammeltem Publikum auf! Insgesamt lief das ganze Programm etwa eine Stunde.</p>
<p>Die 0 bis 1-Jährigen traten zusammen mit ihren Betreuerinnen auf. Die Kinder waren ziemlich verwirrt und wussten sicherlich überhaupt nicht was da vor sich ging. Trotzdem reagierten sie auf das was die Betreuerinnen ihnen vorsangen! Am Ende sangen sie &#8220;…und alle Kinder drehen sich!&#8221; und die meisten Kinder drehten sich dann wirklich im Kreis! Das war wirklich nett!</p>
<p>Die Gruppe der 2-Jährigen trat ebenfalls mit ihren Betreuerinnen auf. Sie stellten einen Besuch in einem Zoo dar, zu dem sie per Zug (die allbekannte Polonäse) fuhren. Die Kinder haben super mitgemacht und alle haben wirklich geschauspielert! &#8220;Oh, seht dort, die Giraffe frisst die Blätter von den Bäumen!&#8221; und alle Kinder schauten in die Richtung, schauten hoch und riefen &#8220;Oh, wirklich!&#8221;. Begleitmusik kam von einem Klavier. In Japan müssen übrigens alle Erzieherinnen (die sich wirklich als solche offiziell nennen dürfen) ein Instrument spielen können, bei dem sie gleichzeitig etwas vorsingen können, sprich Gitarre, Klavier etc.</p>
<p>Die Gruppe 3-Jährigen trat schon ohne Betreuerinnen auf. Die Betreuerinnen saßen mit im Publikum und gaben ab und an einige Anweisungen. Diese Gruppe performte eine Art Musik-Schauspiel, d.h. zu Beginn war es eine Geschichte im Wald und anschließend haben alle zusammen gesungen und mit ihren Pappinstrumenten &#8220;musiziert&#8221;. Das eine Kind war richtig cool auf seiner Luftgitarre!</p>
<p>Die Gruppe der 4 bis 5-Jährigen führten gleich 2 Theater-Stücke auf (Betreuerinnen wieder im Publikum)! Das erste spielte wieder im Wald. Es war ein Versteckspiel, bei dem die Kinder Eichhörnchen, Bären, Uhus und Hasen darstellten. Es ist ebenfalls extrem gut abgelaufen. Ohne irgendwelche Zwischenfälle, wenn ich das richtig gesehen habe!</p>
<p>Das 2. Theaterstück war &#8220;Die Bremer Stadtmusikanten&#8221;! Diesmal sogar richtig mit 2 Erzählerinnen, natürlich ebenfalls Kinder der Gruppe. Ich war wirklich Baff, als ich sah, dass die Beiden Notizen in den Händen hielten! Sie haben wirklich mit ihren 4  bzw. 5 Jahren vor einem Publikum vorgelesen, und das gar nicht so schlecht! Das Theaterstück lief verhältnismäßig lang und die meisten Kinder kannten ihren Text komplett auswendig! Diesbezüglich war ich ein zweites Mal Baff.</p>
<p>Es erinnerte mich an das Schulfest, als ich in der 2. Klasse war. Damals trat unsere Klasse auch vor Publikum (Lehrer, Eltern, Freunde und Verwandte der Schüler) auf. Wir mussten alle einen Teil eines Gedichtes vorsagen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Es war eine absolute Katastrophe. Ich konnte glücklicherweise meine Strophe ganz gut, sodass ich vor Nervosität nur ein bisschen rot wurde. Doch die Proben der Wochen davor waren schlimm. Einige haben sich so sehr geweigert, dass sie am Ende nicht aufgetreten sind. Auch wenn das Schulfest (glaube ich) ganz nett war fand ich unseren Auftritt furchtbar, eben weil nur 80% der Klasse auf der Bühne stand.</p>
<p>Der Vormittag war fabelhaft! Ich war wirklich gerührt. Ich denke allen waren es.</p>
<p>Ich arbeite übrigens immer noch an den Straßenkarten, die ich vor einigen Einträgen erwähnt hatte. Es gibt immer wieder etwas zu verbessern und hinzuzufügen. Inzwischen hat der Ordner über 10 A3-Seiten! Alles für die Sicherheit und den Katastrophenschutz. Bspw. habe ich in der letzten Zeit alle öffentlich nutzbaren Telefone auf den Karten markiert. Falls es nämlich richtig heftig bebt und Gebäude in sich zusammenfallen, sind anschließend natürlich das Handynetz völlig überlastet. Öffentliche Telefone jedoch können auch bei Netzüberlastung benutzt werden, solange diese nicht beschädigt sind.</p>
<p>Zum Ende, 2 Fotos. Der Eingangsbereich der Tagesstätte und der Eingang von innen.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-81" src="http://japan.ausland.org/files/2010/01/100118_163747.jpg" alt="Eingangsbereich" width="269" height="202" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-82" src="http://japan.ausland.org/files/2010/01/100118_163835.jpg" alt="Eingangsbereich von Außen" width="288" height="384" /></p>
<p>Bis zum nächsten Eintrag.</p>
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		<title>Umzug, Stadtkarte und Weihnachten</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 03:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser, seit meinem letzten Eintrag sind wieder einige Wochen vergangen. Ich hatte einiges zu Unterkuenften in Japan geschrieben. Dies setzt sich nun in gewisser Weise fort: Ich ziehe schon wieder um. Es wird erstmal jedoch mein letzter Umzug sein. Ich bin innerhalb 3 Monaten (plus einigen Tagen) 3 mal umgezogen. Aber da ich ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser, </p>
<p>seit meinem letzten Eintrag sind wieder einige Wochen vergangen. Ich hatte einiges zu Unterkuenften in Japan geschrieben. Dies setzt sich nun in gewisser Weise fort: Ich ziehe schon wieder um. Es wird erstmal jedoch mein letzter Umzug sein. Ich bin innerhalb 3 Monaten (plus einigen Tagen) 3 mal umgezogen. Aber da ich ja nicht so viel Zeug bei mir habe ist das auch nicht so ein riesen Problem. Diesmal geht es wieder ein Stueck an die Kindertagesstaette ran. Meine erste Bleibe (Kamata) war so weit entfernt, dass ich mit dem Zug zur Tagesstaette musste. Meine 2. Bleibe (in der ich jetzt noch fuer 3, 4 Tage bin) ist nicht mehr ganz so weit entfernt (Meguro). Zu erst bin ich auch noch mit dem Zug gefahren, aber dann habe ich eine guenstigere Buslinie gefunden, bei der ich nicht einmal umsteigen muss. Letztendlich habe ich ein Fahrrad gestellt bekommen. Zu naechst hatte ich mich ziemlich verfahren, sodass ich ueber 1 Stunde 30 Minuten gebraucht habe. Als ich mich allmaellich zurecht gefunden hatte wurde daraus die Haelfte: 45 Minuten mit dem Rad. Das gin etwa 1 Monat lang so. Dann hat mich der Co-Leiter der Kindertagesstaette auf eine sehr hilfreiche Abkuerzung aufmerksam gemacht: Jetzt sind es nur noch knapp 20 bis 25 Minuten! Ich faehre mitten durch eine verlassene Wohngegend, aber der Weg ist einfach viel kurzer! In Zukunft werde ich jedoch nur noch geschaetzte 10-15 Minuten brauchen muessen!! Meine neue Bleibe ist preislich nicht grossartig anders, aber von innen sehr viel angenehmer und einfach naeher an meiner Arbeitsstelle (Takaban). Leider auch nicht mehr so zentral, aber wenn ich einige Minuten mit dem Rad fahre, dann komme ich auch an eine relativ zentrale Bahn-Station.</p>
<p>Da ein Umzug bevorsteht kann es sein, dass ich in den naechsten Tagen sofort auf E-Mails und Kommentare antworten kann. Ich bitte um Verstaendnis.</p>
<p>Eine &#8220;groessere Sache&#8221;, die ich in der letzten Zeit in der Kindertagesstaette zu erledigen hatte war das Erstellen einer Stadtkarte mit gewissen Notizen. Wenn die Kindergruppen mit Ihren Betreuern zu einem Spielplatz gehen, die Feuerwehr besuchen, zu einem Park gehen, etc. dann gibt es zahlreiche &#8220;Gefahrenpunkte&#8221;: Viel Verkehr, kurze Ampelphase, aggressiver Menschenstrom usw. Bisher wurde solche Punkte immer auf einer Stadtkarte per Hand vermerkt. Meine Aufgabe war es nun diese Handnotizen am PC zu digitalisieren. Welches Programm man in einem solchen Fall benutzt? Kein Ahnung. Ich habe mich irgendwie mit Excel herausgeholfen, d.h. der Co-Leiter, der sehr viel mit Excel arbeite hat mir viele nuetzliche Tricks gezeigt. Ich haette nie im Leben gedacht, dass man mit Excel so viele umfangreiche Dinge anstellen kann, zumal ich bisher eher weniger mit dem Programm zu  tun hatte. Das Ergebnis war ziemlich zufriedenstellend. Ich habe etwa 2-3 Wochen fast taeglich an diesen Maps fuer 1-2 Stunden gearbeitet. Es gab insgesamt 8 kleine Routen und 2 Grosse zu digitalisieren. Um Ende ein schlichtes Deckblatt und fertig war das Kunstwerk. War schon eine Menge arbeit. Die Exceldatei hatte etwa 20 MB.<br />
Das Erstellen an sich hat etwa 2/3 der Zeit gekostet. Das Uebrige 1/3 Zeit, ging beim Drucken drauf: Die Karten werden auf welchen Grund auch immer nicht so ausgedruckt, wie sie auf dem Bildschirm angezeigt werden. Bspw. fehlen die letzten Buchstaben bei einigen Notizen. Das Problem liess sich nach Stundenlangem vergroessern, herumschieben und ausprobieren halbwegs loesen. </p>
<p>Ach, es war ja schon Weihnachten! Habe ich hierzulande kaum mitbekommen. Natuerlich wurde kraeftig gefeiert und geschmueckt, ohne das einer weiss warum. Japan kennen &#8220;Kurisumasu&#8221; als Geschenkeverteiltag, nicht als christlichen Feiertag. Kinder sagen: &#8220;Weihnachten wird gefeiert, weil man da Geschenke bekommt!&#8221;, waehrend junge Erwachsene es als Partyanlass kennen. Meistens kauft der Mann seiner Freundin ein teueres Geschenk, anschliessend macht man sich einen schoenen Abend zusammen. Erinnert mich stark an den Valentinstag, der hier auch so aehnlich ablaeuft, nur nicht ganz so winterlich.<br />
Meine Mutter hatte die grossartige Idee den Kindern im Kindergarten auch die traditionelle Seite des Weihnachtsfest zu zeigen. Sie kaufte eine Playmobil-Krippe und packte die Einzelteile als Adventskalender ein. Anschliessend schickte sie alles zusammen als Paket nach Japan. Am 24.12. war dann die Krippe vollstaendig und ich erzaehlte den Kindern die Weihnachtsgeschichte nach traditioneller Art. Da die Kindertagesstaette keine religioes orientierte ist musste ich etwas vorsichtig sein. Es war auch schwierig zu erklaeren, dass in der Geschichte das Kind Gottes Sohn sei. Um ehrlich zu sein kannte ich die Geschichte selber auch nicht bis ins Detail. Ich bin Atheist und war somit immer im &#8220;Werte und Normen-Kurs&#8221;.<br />
Die Kinder sahen es auf alle Faelle als interessante Geschichte aus dem fernen Westen. Die Kinder haben alle sehr gespannt zugehoert. Kaum jemand hat dazwischen gerufen. Am Ende haben sich alle Kinder bedankt. Vor der Playmobilkrippe haben alle Kinder so respekt, dass sie sie kaum anfassen. Wenn eine Figur umfaellt dann springt sofort ein Kind auf und stellt sie wieder hin. Ich dachte, dass die Kinder damit spielen und es wie alle anderen Spielzeuge behandeln. Nun steht die Spielzeug-Krippe geordnet auf dem Regal und die Kinder stehen zu Zehnt drumrum und schauen sich die Plastikfiguren in Ruhe an. </p>
<p>Waehrend der Weihnachtstage wird uebrigens ganz gewoehnlich gearbeitet.  Sollte einen eigentl. nicht wundern. Kurz, Weihnachten in Japan: Fuer Kinder und Paare ein Fest zum grundlos Spass haben, fuer Wirtschaftshaie ein leckerer Bonus, fuer ruhige japanische Seelen ein Tag wie jeder anderer.</p>
<p>Zum Ende: Ich habe gestern wieder einmal Blumen eingepflanzt. Diese Blumen tragen zufaellig meinen Namen: Die Sorte heisst angeblich &#8220;Julian&#8221;.<br />
<strong><br />
Ich wuensche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!</strong></p>
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		<title>Routine</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit erledige ich bestimmte Dinge regelmaessig. Eine Putzhilfe ist neuerdings jeden Montag nachmittag nicht im Hause. Somit erledige ich ihre Aufgaben: Waesche waschen, aufhaengen und falten, den Eingang und die Strasse fegen, den Hof saeubern etc. Jeden Mittwoch ab 3:30 Uhr findet &#8220;der Club&#8221; statt. Das, was &#8220;der Club&#8221; genannt wird ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit erledige ich bestimmte Dinge regelmaessig.</p>
<p>Eine Putzhilfe ist neuerdings jeden Montag nachmittag nicht im Hause. Somit erledige ich ihre Aufgaben: Waesche waschen, aufhaengen und falten, den Eingang und die Strasse fegen, den Hof saeubern etc.</p>
<p>Jeden Mittwoch ab 3:30 Uhr findet &#8220;der Club&#8221; statt. Das, was &#8220;der Club&#8221; genannt wird ist schlichtweg ein Treffen ehemaliger Kinder, die die Kindertagesstaette besuchten, d.h. Grundschulkinder. Das ist ein freiwilliges Angebot der Kindertagesstaette an dem Kinder der 1. bis zur 6. Klasse teilnehmen koennen. Im Moment kommen allerdings nur 1.-3.-Klaessler regelmaessig. Es wird gespielt, gekocht, gebastelt, gebacken etc. Ich helfe inzwischen regelmaessig im Club.</p>
<p>Ich habe in den ganzen 19 Jahren meines Lebens noch nie so einen Winter erlebt: Vor wenigen Tagen war es noch kanpp 20 Grad. Morgen sind es laut Wettervorhersage auch etwa 14 Grad. Trotzdem finden Japaner dies bereits kalt und bleiben im Haus. Ein leichtes Jacket reicht voellig aus. Es soll zu Jahresanfang jedoch &#8220;richtig kalt&#8221; werden, d.h. also fuer mich angenehm kuehl.</p>
<p>Die Kindertagesstaettengruppe veroeffentlicht jeden Monat ein Gratis-Blatt (zweitig bedruckte Seite) mit verschiedensten Informationen und Artikel. Ich hatte bereits geschrieben (hatte ich doch oder?), dass ich &#8220;eine Ecke&#8221; dieses Blatts bekommen habe um meinen Senf dazu zugeben. Das erstemal (also die Novemberausgabe) kam meine Ecke ziemlich gut an: Ich habe den Platz fuer die komplette Dezemberausgabe bekommen! Insgesamt habe ich 7 kleine Artikelchen geschrieben. U.a. ueber deutsches Spielzeug, ueber das Lied &#8220;Haenschen Klein&#8221;, das in der japanischen Version von Schmetterlingen erzaehlt, ueber deutsche Kindertagesstaetten im Allgemeinen und einiges mehr.</p>
<p>Da die Kindertagesstaette keine religioesorientierte ist, wird nicht grossartig fuer Weihnachten vorbereitet oder geschmueckt. Am 24./25./26. ist auch kein Feiertag, allerdings am 23.! Wisst ihr was am 23. Dezember in Japan fuer ein Feiertag ist? Es ist schlicht und einfach der Geburtstag des Tennos!</p>
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		<title>Endlich!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Liebe Leser, tut mit wirklich unendlich Leid, dass ich die ganze Zeit den Blog nicht updaten konnte. Wir hatten nun knapp 1 Monat keinen PC im Share-House. Ab und zu konnte ich vom Kindergarten aus schreiben, aber das hielt sich auch in Grenzen. Doch nun ist alles beim Alten: Wir haben wieder einen Rechner, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Liebe Leser,</p>
<p>tut mit wirklich unendlich Leid, dass ich die ganze Zeit den Blog nicht updaten konnte. Wir hatten nun knapp 1 Monat keinen PC im Share-House. Ab und zu konnte ich vom Kindergarten aus schreiben, aber das hielt sich auch in Grenzen.</p>
<p>Doch nun ist alles beim Alten: Wir haben wieder einen Rechner, d.h. ich kann wieder regelmaessig den Blog aktualisieren!</p>
<p>Es gibt unendlich viele Dinge zu schreiben. Ich beginne einfach mal mit dem Loesen des kleinen Raetsels: “Mit — reden”, hatte ich im letzten Eintrag geschrieben. Mit wem oder was reden japanische Kinder? Die Antwort lautet: mit dem Essen! Ganz genau, richtig gelesen. &#8220;Mit dem Essen reden&#8221; ist eine japanische Erziehungsmethode.</p>
<p>Unzwar: Wenn das Kind nicht fertig aufessen konnte endschuldigt es sich beim Essen. Schaut sich das Essen an und entschuldigt sich. Somit baut das Kind eine Art Gefuehl gegenueber dem Essen auf, sodass es dem Kind Leid tut. &#8220;Das naechste Mal werde ich aufessen!&#8221;.</p>
<p>In den letzten 2 Tagen war ich in einer anderen Stadt, namens Kouri-Yama. Die liegt etwas noerdlich, d.h. es ist etwas kaelter. Dazu kommt, dass es in den Bergen liegt. Es war kalt und nass.</p>
<p>Es ging gestern um 5 Uhr morgens los, bzw. ich bin um 5 Uhr aufgestanden. Um 7 Uhr traf ich mich mit dem Besitzer der 4 Kindertagesstaetten, der mich per Auto nach Kouri-Yama brachte (ca. 3, 4 Stunden Fahrt?). Drueben, trafen wir noch einen weiteren Vertreter einer Kindertagesstaette und fingen mit den Arbeiten an. <em>Was fuer Arbeiten ueberhaupt?</em></p>
<p>Die Kindertagesstaettengruppe plant eine Art Bungalow-Camp fuer Kinder in den Bergen. Dafuer wurden alte &#8220;Haeuschen&#8221; und &#8220;Huetten&#8221; abgerissen und neue Gebaeude gebaut. Unsere Arbeit war es die alten Haeuser und Huetten leer zu raeumen und &#8220;Noch brauchbar&#8221; von &#8220;nicht mehr brauchbar&#8221; zu trennen. Das war eine recht staubige Arbeit. Im Endeffekt war es aber ein wunderschoener Trip in den Bergen Japans.</p>
<p>Uebernachtet haben wir in einem anderen Bungalow-Camp. Dort gab es ein Schnell-Restaurant, ein Badehaus und eine ziemlich gemuetliche Lounge. Unser Haeuschen war von Innen recht gross, sodass man sich richtig gemuetlich machen konnte. Obwohl wir ziemlich erschoepft waren haben wir uns bis ca. halb-12 unterhalten: Religion, derzeitige Situation der Kindertagessstaetten, Politik, Komedie, Agrarwirtschaft&#8230; Recht &#8220;schwere&#8221; Themen zur spaeten Stunde (bis auf Komedie vielleicht).</p>
<p>Am naechsten Tag (heute) ging es recht gemuetlich los. Um ca. 8 Uhr Fruehstueck, anschliessend ruhig und langsam Richtung Bungalow-Camp. Leider hat es recht stark geregnet, sodass wir etwas verspaetet anfangen mussten. Aber die Zeit haben wir natuerlich mit Arbeiten genutzt, die man &#8220;Innen&#8221; erledigen kann: Aufraeumen, fegen, sortieren, tragen, putzen etc.</p>
<p>Um ca. 5 Uhr haben wir uns auf den Rueckweg gemacht. Vorher noch eine koestliche Nudelsuppe (Ramen) zum Aufwaermen des Koerpers und los ging es. Da naechste Woche Montag Feiertag ist, somit langes Wochende, hat sich die &#8220;Autobahn&#8221; etwas gestaut. An manchen Gegenden ging es recht schleppend voran, sodass wir ca. 1, 5 Stunden laenger gebraucht haben. Zurueck in Tokyo, wurde ich bis zum Shinjuku Bahnhof gebracht. Von dort aus sind es nur 6 Stationen bis zum Share-House.</p>
<p>Nun sitze ich hier am &#8220;neuen Gebraucht-Share-Netbook&#8221; und tippe. Es ist kurz nach 11, aber ich bin nicht wirklich muede. Vielleicht lese ich noch etwas im Buch, das ich letztens gekauft habe, dann werde ich sicherlich muede.</p>
<p>Gute Nacht.</p>
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